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Los Angeles und Santa Monica

4 Tage lang war der Aufenthalt im heißen Santa Monica in denen man beim Sonnenbaden an den Stränden entlang des Küstenstreifens vor Los Angeles ständig erwartet, dass David Haseloff mit einer roten Boje um die Ecke rennt. Die Küste wird nämlich beaufsichtigt von den Los Angeles County Lifeguards, bekannt auch als „Baywatch“. Während wir uns in der Mittagshitze die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, wüten vor den Stadtgrenzen L.A.s Waldbrände, die man am Tag aufgrund dichter grauer Wolken und in der Nacht an einem leuchtend roten Schimmer am Horizont ausmachen kann. Ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, dass die Einwohner hier jedoch ziemlich kalt lässt. „Nächstes Jahr brennt halt ein anderer Hügel…“, so die einfache Erklärung.

Im Vergleich zu New York ist L.A. eine flache Flunder. Wo sich in NYC knapp 10 Millionen Menschen auf eine Insel pressen, breitet sich das monströse Straßennetzwerk der Autostadt L.A. über 1300 km² aus. Los Angeles selbst ist eine Stadt, die nicht gerne besucht werden will. Abgesehen von Hollywood und Beverly Hills gibts auch nicht viel zu besuchen um ehrlich zu sein. “It’s just another dirty city“ (Thanks Mike).

Der Zufall wollte es jedoch, dass wir genau am Geburtstag von Michael Jackson eine Tour durch eben diese Gegenden, vorbei am Stern auf dem Walk of Fame und dem Haus der Musik-Ikone unternommen haben. Beverly Hills ist genau so wie man es sich vorstellt, ein kleines Promi-Dorf, in dem jeder jeden zu kennen scheint. Alle wohnen Seite an Seite in riessigen Villen und die Bars (die teilweise den Promis selbst gehoeren) sind unweit in Hollywood versammelt.  Aus dem Auto heraus konnte ich Shaquille O’Neal auf der Veranda einer Bar erspähen(believe it or not). Der Rodeo Drive, die Designer-Einkaufsmeile der Stars vermittelt, dass mit Geld alles, und ohne nix geht.

Downtown L.A. zeigte uns am letzten Tag dann seine haesslichere Seite. Auf dem Weg zum Greyhound (dem Langstrecken-Bus-Netz der USA; In den USA, und im speziellen in L.A. fahren nur die Bus, die nicht mal mehr Geld fuer Klopapier haben) quaelten wir uns mit unseren Koffern eine Stunde in der Sonne bei 45°C unter der Smog-Glocke auf zugesandeten „Gehwegen“ (Weg ist zuviel gesagt) vorbei an Obdachlosen, die im Schatten der wenigen Baeume ein Nickerchen halten, bis zu unserem Bus nach San Diego.

Für L.A. bleibt bei mir der Eindruck einer Stadt, die viele Probleme hat (Armut, Banden-Kriminalität, Umweltverschmutzung usw.) und die ständig glitzernde Hollywood-Welt mit den pompösen Promi-Anwesen auf den Beverly Hills macht den Anschein, als wollten viele diese Probleme nicht wahrhaben (von „oben“ sieht die Welt oft anders aus). Aufgrund dieses Kontrasts ist L.A. eine zwar sehr erschreckende aber auch gleichzeitig ungemein faszinierende Stadt.

Highway 1

Ein Auto, 4 Leute, 2 Tage und 700 Kilometer Küstenlinie. In Mountain View startet die Reise mit dem Ziel: Santa Monica im Los Angeles County. Dazwischen: Unzählige atemberaubende Orte. Unberührte Berglandschaften fallen ins beruhigend rauschende Meer. Am Fuße, unendliche Sandsstrände und in direkter Küstennähe findet das Auge einen Schwarm Delphine. Die schon beschriebene Nebelwand wartet ungeduldig ein Stück weit entfernt über dem Pazifik auf den Sonnenuntergang, um sich das Festland ihr Eigen zu machen.

In einem Moteldorf nahe Cambria verbrachten wir die Nacht, natürlich ohne das Feiern zu vernachlässigen. Im Pool, in der Sauna und bei einem Lagerfeuer direkt an der Küste gab’s Bier, Wein und ne Menge dummes Gelaber :)

Am nächsten Morgen hieß es… auf zum zweiten Teil der Reise. Mit jeder Meile auf dem Tacho wird es spürbar wärmer und die kurvigen Küstenstraßen fordern einen geübten Fahrer (die längste Strecke war das Deli), um unseren Chevy nicht unfreiwillig zum U-Boot zu degradieren. Der Weg führte uns zu guter Letzt durch Malibu, vorbei an den Baywatch-Stränden, nach Santa Monica.

Wenn ihr die Bilder etwas größer anschauen wollt –> Rechtsklick –> Bild speichern (hab sie mit 1800 Pixeln hinterlegt)

Fortsetzung folgt…

San Francisco

Die Reise beginnt…
mit einem Schock! Als ich aus dem 35°C heißen New York mit Flip-Flops und dünnem Sommer-Shirt aus dem Flieger steige bemerke ich: Es ist kalt in San Francisco! Die Stadt direkt am Pazifik, eingebettet in eine bezaubernde Bucht, wird umweht von einer kühlen Meer-Brise. Der wahre Grund für meinen Griff zur Weste war jedoch der ständige Nebel, der sich vom Meer aus über den westlichen Teil der Stadt ausbreitet! Wenn die Sonne ihren wärmenden Einfluss auf die Stadt verliert, wandert die Nebelwand in die Stadt und hüllt sie in eine, für Californier angenehme Frische.

Meine Gefährten auf der zweiwöchigen Tour waren Michael aka Deli, mein Kumpel aus San Francisco mit dem ich in Biberach studiert hab und den ihr sicher noch aus dem Blogeintrag „Geburtstag in Manhattan„ kennt, Micha alias MN, ein Kumpel von Deli aus Hamburg, seines Zeichens Soldat und in den USA gesegnet mit unendlichen Military-Rabatten und Tobi „The HAMMER“, mein oft erwähnter Party-Kumpane aus Oneonta, NY, den ich aus Bonn kenne. Genächtigt wurde im Green Tortoise. Dem besten Hostel der Welt! Ja… sogar noch besser als das Loftstel in D.C.! (Begründung auf Anfrage ;) )

Das Erste was mir an der Westküste auffällt: Es ist soooo ganz anders als die Ostküste! Man merkt, dass die Siedler damals nach dem langen Marsch durchs Landesinnere, durch Wälder, Berge und Wüsten erst mal ins kollektive Relaxen verfallen sind… und da sind sie heute immer noch! San Francisco ist eine großartige Stadt, aber es gibt viele großartige Städte. Was diese hier so besonders macht, ist die Umgebung in der sie liegt. Die Bay-Area ist gespickt mit wunderschönen Buchten, kleinen Städten und dem ständigen Blick aufs Wasser. Und sobald man sich etwas aus der Stadt heraus bewegt, verhindern Berge das hereinbrechen der Nebelwand und es wird schlagartig 5 Grad wärmer. Daher war eine eintägige Fahrrad-Tour von SF aus über die Golden Gate Bridge und Sausolito in der Richardson Bay nach Belvedere Pflicht. Wir hatten Glück und die Golden Gate Bridge stand nicht vollkommen im Nebel!

Nach einem steilen Fußmarsch zum Coit Tower im Norden der Stadt eröffnet sich einem ein herrlicher Blick über die Stadt, die Bay-Bridge und die nahegelegene Bucht. Ein weitaus unanstrengender Teil des Sightseeing ist der Pear 39. Hier gibt es eine enorme Ansammlung an Seafood-Restaurants und Bars direkt am Wasser mit Blick auf die angelegten Boote. Auf der Speißekarte für uns: Clam-Chowder. Eine Muschelsuppe serviert in einem ausgehölten Brot. mmmh lecker! Unsere Füße führten uns während unseres Aufenthalts noch zum Golden Gate Park im Westen der Stadt, zum Union-Square, zum Port of San Francisco und natürlich zu diversen Bars und Clubs der Stadt.

Nach 5 Tagen gings für uns dann von Mountain View aus in Richtung Süden… entlang des Highway 1….
Fortsetzung folgt…

The sky isn’t the limit…

… zumindest nicht für Tobi, Manu, Eliud und mich :)
Darum gings zum Fallschirmspringen nach Duanesburg in NY.

Da ich mit meinem Video einige „Issues“ hatte, gibts das von Eliud.
ENJOY… we did!

Almost 4 years

Vor fast 4 Jahren war es, als ich mich von meiner Cousine Mela im Hof meines Opas das letzte mal verabschiedet habe. Sie lebt jetzt in Valencia, ich in den USA und damals hätte keiner von uns gedacht, dass wir fast 4 Jahre und eine Stadt wie New York brauchen um uns wiederzusehen. Die Freude war rießig aber jedoch nur kurz. Wir hatten nur wenige Stunden füreinander, bevor sie ihre Reise fortsetzte und mich die Arbeit wieder einfing. Und dennoch schafften wir es, die 4 Jahre vergessen zu machen, als ob wir uns gestern erst verabschiedet hätten! Wir schlenderten super gelaunt durch die Stadt zum Times Square und endeten auf dem Rockefeller Center. Mit dem Blick über die Dächer von NYC im Sonnenuntergang und dem Versprechen, uns nächstes Jahr in Valencia zu treffen fiel der Abschied natürlich erneut schwer!

muchos besos y abrazos mela!!

Time for Change!

NEUE ADRESSE! NEUE TELEFONNUMMER! NEUES AUTO!

Diese Woche ziehe ich um. Und zwar raus aus meinem Wäldchen in Pound Ridge New York nach Danbury in Connecticut. Ich zieh in eine WG mit Eliud, einem aus Puerto Rico stammenden Texaner aus meiner Abteilung, den ich hier zu meinem engsten Freundeskreis zaehlen darf!

Die Neue Adresse ist:

2 Mountainview Terrace
Danbury, CT 06810
USA

Meine Handynummer hat sich auch nochmal geaendert. Diesmal aber hoffentlich das letzte mal ;) Es ist die +1 (845) 915 0335

Da die Inspection bei meinem Auto faellig war, habe ich jetzt auch noch ein neues bekommen. Leider nicht mehr das Kalliber eines Toyota Camry. Es ist ein Hyundai Sonata geworden. Aber wie sagt man so schoen: „Ma gschenkta Gaul guckt ma et ens Maul“

Ich werde jetzt dann auch mal fuer 2 Wochen an die Westkueste abhauen und mit ein paar Jungs nen Roadtrip von San Francisco ueber LA und San Diego nach Vegas machen. Ich habe noch so vieles hier reinzuschreiben, aber ich werde euch dann wohl die geballte Ladung nach dem Urlaub vorsetzen muessen. Bin einfach nicht dazu gekommen, sorry! Passt auf euch auf… ich werds auch versuchen!

Vienna meets New York

Aus Wien kam der Walzer, das Schnitzel, die Sachertorte, ein paar Sängerknaben und guter Kaffee! Was man leider nicht in den Enzyklopädien findet, ist das, was vor einigen Wochen aus Wien hier in New York eintraf! Ein bezauberndes Wesen namens Manu! Sie ist eine Exchange von BI aus Wien und gesellt sich für einige Wochen in unsere Runde. Ich durfte ihr New York City Guide am ersten Wochenende sein und wenn’s der Herrgott mal gut meint, dann scheint auch gleich mal die Sonne das ganze Wochenende! Es ist der 4te Juli, und jeder, der im Englischunterricht nicht nur Nase gebohrt hat, oder einen Schauspieler namens Will Smith kennt, sollte das Datum des amerikanischen Unabhängigkeitstags zu seinem Allgemeinwissen zählen können. Im Big Apple wird zur Feier der amerikanischen Geburtsstunde ein Feuerwerk im Hudson River gezündet.

Die Freiheitsstatue hieß Manu, wie schon seit je her alle Einwanderer willkommen und obwohl das Wochenende mit exzessivem Sightseeing verplant war, zwang die Sonne uns in den Central Park um ein paar UV Strahlen einzufangen. Wenn dann die Nacht über die Straßenschluchten einbricht findet man in New York Orte wie aus einer anderen Zeit („Back Room“), und wenn die geplagten Füße den Körper dann zum nächtlichen Verweilen auf der Bordsteinkante des Times Square zwingen, schafft man es tatsächlich, das pulsierende Treiben dieser Stadt zu genießen.

Manhattan. Sometimes from beyond the skyscrapers, across of thousands of high walls, the cry of a tugboat finds you in your insomnia in the middle of the night, and you remember that this desert of iron and cement is an island.“ Albert Camus

Bevor ich Beschwerden höre… Ja ich hab euch vernachlässigt!! I APOLOGIZE!! ;)
Musste mich um die Fertigstellung meines Praxissemesterberichtes und n paar andere Dinge kümmern. Es hat sich jedoch gelohnt und dafür gibt’s jetzt ne richtig gute Nachricht!! Ich habe ein Bachelorprojekt ergattert und mein Aufenthalt wird sich daher bis Ende des Jahres verlängert :) Ihr müsst also leider am Jahreswechsel noch ohne mich auskommen! Meine geplante Rückkehr in die Heimat ist die erste Januarwoche. Ich hoffe ihr seit dann nicht allzu traurig, dass der Dani sich wieder in euer Leben einmischt ;) Ich werd dann mal versuchen die letzten Wochen hier in meinem Blog aufzuarbeiten… =) Man darf gespannt sein!!!

Der Apfel ist nicht gern allein, drum lud er sich nen Zweiten ein….

Auf deutsch, mein MacBook hat jetzt einen iPhone Freund bekommen.
Der hört auf den schönen Namen (+1) 203 300 7235

Ich kann euch sagen, die zwei sind ein schönes Paar.

Mets at Yankees

Ein Baseball Derby der amerikanischen Art fühlt sich an wie ein 4 stündiges BBQ mit 50 000 Gästen. Das schöne am Spiel ist, dass man 3,5 Stunden davon verpassen kann, eben ohne etwas verpassen! Man ist ständig in Unterhaltungen, am Bier trinken oder Hotdog futtern. Es war laut vielen Fans mit einem knappen 9:8 Sieg im letzten Inning eines der spannendsten Spiele der Saison bisher. Für etwa 10 Minuten waren alle aus dem Häusschen… so wie beim Fußball die ganze Zeit ;)
Das Social Event Baseball ist jedoch ein echtes Erlebnis und das neu errichtete Stadion hat eine herrliche Atmosphäre.

Auf unserer Route an diesem Wochenende in NY lag noch das Guggenheim Museum und der zum Muesum umgebaute Flugzeugträger USS Intrepit

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